Ewige Liebe

Ewige Liebe – eine Kurzanleitung für eine lange, glückliche Partnerschaft

Wir wollen unseren Service ausweiten. Auch nachdem Sie einen Partner für den nächsten Lebensabschnitt oder auch für den Rest Ihres Lebens gefunden haben, wollen wir Ihnen mit Tipps zur Seite stehen.
Während unserer Recherchen sind wir über einen interessanten Artikel im Fokus (Nr.33 vom 10. August 2009) gestoßen, dessen Inhalt wir auf das wesentliche eingedampft haben und an dieser Stelle mit Ihnen teilen möchten.

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Beschrieben wird, wie eine Beziehung, eine Liebe, lange, vielleicht sogar ein Leben lang dauern kann. Dieser Artikel richtet sich also an alle die, die für sich herausgefunden haben, dass ein Leben zu zweit, in einer glücklichen Partnerschaft, das höchste Ziel ist.

(Sicher, Single sein ist auch toll – zumindest phasenweise – aber Tipps dazu gibt es hier an anderer Stelle.)

Zuerst einmal sollte man sich darüber klar werden, dass Partnerschaften grundsätzlich aus verschiedenen Phasen bestehen. Ohne darauf eingehen zu wollen welche das im Einzelnen sind und ob diese chemisch, psychologisch oder evolutionsbiologisch verursacht sind, sollen 2 Unterschiede deutlich gemacht werden. Nämlich die anfängliche Verliebtheit und die spätere tiefe Vertrautheit.

Psychologen, Sexualtherapeuten und der gesunde Menschenverstand sind sich darüber einig, dass das Gefühl der überschäumenden Liebe zwar sehr wichtig ist, um sich am Anfang aufeinander einzulassen, dieses, mit all seinen Ausprägungen, aber nicht geeignet ist als Basis für eine langlebige Partnerschaft. Mit einem anderen Menschen dauerhaft zusammen zu sein und womöglich auch zusammen zu leben ist, dass kann jeder bestätigen, der es schon versucht hat, auf Dauer nicht leicht. Man ist dabei gut beraten nicht zu glauben, dass es „einfach so“ funktionieren könnte.

Sowohl beziehungsinterne wie auch externe Faktoren haben Einfluss auf den Bestand einer Partnerschaft.

Wie kann es also funktionieren? Beginnen wir mit den internen Faktoren, was also die Beziehung selbst betrifft.

–    Versuchen Sie Ihre Beziehung als „lebbares Projekt“ zu sehen, an dem ständig gearbeitet werden muss.
–    Arbeiten Sie mit Ihrem Partner an der Fähigkeit die Probleme zu lösen, die in jeder Beziehung unvermeidlich sind.
–    Schrauben Sie Ihre Erwartungen und Forderungen auf ein Maß zurück, dass von Ihrem Partner auch erfüllt werden kann.
–    Bewahren Sie sich ein bisschen Privatsphäre. Ihr Partner muss nicht alles wissen, es muss nicht alles ausgesprochen werden – kleine Geheimnisse sind wichtig.

Auch wenn alle Voraussetzungen für eine glückliche und harmonische Partnerschaft vorhanden sind – Probleme wird es immer geben. Die große Kunst ist es also damit umzugehen. John Gottman (Psychologe, Seattle) hat 3 Typen der erfolgreichen Konfliktbewältigungsstrategien definiert. Sie erfüllen alle ihren Zweck, sind in erster Linie von den Persönlichkeiten der Partner abhängig.

–    Die konstruktive Strategie:
o    Es wird über die Probleme gesprochen und eine (Kompromiss-) Lösung gefunden, mit der beide zufrieden sind.
–    Die konfliktvermeidende Strategie:
o    Meinungsverschiedenheiten werden akzeptiert, es wird nicht versucht das Problem an sich zu lösen.
–    Der impulsive Umgang mit den Problemen:
o    Es entwickelt sich eine Streitkultur mit Streit, Versöhnung und glücklichem Ausgang.

Welche Strategie letztlich für ein Paar passt ist völlig egal – das Ergebnis zählt.

Retzer (Psychologe und Paartherapeut) gibt praktische Tipps, die den Umgang mit Problemen erleichtern. Seiner Ansicht nach sollte man Problemen in einer Beziehung mit
–    Humor
–    Ablenkung
–    Zuneigung
–    Respekt
begegnen und einander Fehler vergeben. Beziehungsfeindlich im Umgang miteinander ist seiner – und unser – Ansicht nach
–    Nörgeln
–    Schimpfen
–    Demütigung
–    Beleidigung
–    Respektlosigkeit

Es ist wichtig die Balance zu finden zwischen Toleranz, Akzeptanz und Vergebung auf der einen Seite und Selbstbehauptung und einem gesunden Egoismus auf der anderen Seite.
Liebe bedeutet sich immer in einem Spannungsfeld mit vielen Dimensionen zu bewegen, in dem jeder Partner den, für sich individuell passenden Platz finden muss. Einige wichtige Dimensionen zwischen denen man sich in einer Partnerschaft wiederfindet sind:

Besitzanspruch <> Freiheitsstreben
Erwartung <> Enttäuschung
Romantische Idealbeziehung <> Ernüchternder Alltag

Gut, stellt sich nun also die Frage ab wann man eine Partnerschaft als glücklich bezeichnen kann. Natürlich sollte man das in erster Linie so empfinden, da hilft alle Wissenschaft nichts. Interessant ist trotzdem die Formel Gottmans, der Glück  und Stabilität in einer Beziehung auf das Verhältnis 5 zu 1 reduziert:
–    Wenn man in einer Beziehung 5 mal so viele positive Gefühle für und Interaktionen mit dem Partner hat als negative, dann hat die Partnerschaft eine gute Chance auf dauerhaften Bestand.

Mit dem Gefühl des verliebtseins beginnt eine Partnerschaft. Im Laufe der Zeit wandeln sich die Werte. Folgende Werte haben einen positiven Einfluss auf die Länge der Liebesbeziehung:
–    Dauerhaftigkeit
–    Gerechtigkeit
–    Ausgleich
–    Selbstbehauptung
–    Vertrauen

Bleibt also noch die Frage welche externen Faktoren, die nicht direkt auf die Partnerschaft zurückzuführen sind, beeinflussen eine Beziehung negativ bzw. könnten eine ewige Liebe verhindern. Zumindest statistisch gesehen sind es
–    Alter, wenn der Unterschied zu groß ist
–    Einkommen
–    Persönliche Faktoren, Raucher, Alkohol, Arbeitslosigkeit
–    Kinderwunsch
–    Generell das individuelle Lebensmodell und die Zukunftspläne

OK, da fehlt aber noch etwas: Sex.

Sex, Risiko und Chance einer langen Partnerschaft. Wenn ein Paar es geschafft hat eine für beide erfüllende und befriedigende Sexualität zu entwickeln, gilt es diesen Schatz zu bewahren. In keiner anderen Situation einer Beziehung kann Nähe, Vertrauen und Zärtlichkeit so intensiv sein. Sex kann eine Beziehung festigen und ihr immer neue Impulse geben. Vorausgesetzt natürlich, dass die körperlichen Aspekte des Zusammenseins sich nicht durch Alltag und Zeit in der Bedeutungslosigkeit verlieren.
Sie sind nicht sicher, wie sie die Leidenschaft am Leben erhalten sollen, auch wenn  Sie längst raus sind aus der Verliebtheitsphase?

Leidenschaft in einer langen Beziehung wird oft durch zu große Nähe erstickt. Die Züricher Sexualtherapeuten Doris Christinger und Peter Schröter haben ein paar praktische Tipps, die dies zu vermeiden helfen sollen.

–    Spielen Sie mit Nähe und Distanz
–    Erhöhen Sie die Tiefe der Vertrautheit, reden Sie über Ihre
o    Phantasien
o    Gedanken
o    Gefühle
o    Bedürfnisse
o    Ängste

–    Öffnen Sie sich für Ihre eigene Leidenschaft
–    Versuchen Sie bedingungslos zu lieben

Lassen Sie das einmal sacken, denken Sie darüber nach und betrachten dann Ihre Liebesbeziehung mit der Brille der neuen Erkenntnis. Das eine oder andere lässt sich daraus sicherlich ableiten und vielleicht damit den Weg für eine ewige Liebe weiter ebnen.

Wie gut eine Person und ein potentieller Partner zusammenpassen hängt natürlich stark von der jeweiligen Persönlichkeit und deren Kompatibilität ab. Abgesehen von den vorgenannten Faktoren nehmen auch andere Facetten einer Persönlichkeit Einfluss auf die Beziehung. Die Partnervermittlungen setzen deshalb durchweg auf eine Persönlichkeitsanalyse, die der Partnervermittlung voran geht.

Wer gern eine Persönlichkeitsanalyse machen möchte und nicht gleich Mitglied bei einer Partneragentur werden möchte, der hat bei ElitePartner.de jetzt die Möglichkeit den wissenschaftlich fundierten Persönlichkeitstest zu absolvieren. Bei Interesse: Hier finden Sie weitere Informationen zu ElitePartner Test.

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